Kinderrechte respektieren und fachlich umsetzen – niemand ist zu klein, um Rechte zu haben
Kinder haben Rechte – von Anfang an und unabhängig davon, wie klein sie sind. Das ist längst nicht nur eine schöne Idee, sondern völkerrechtlich verbrieft und im deutschen Recht verankert. Doch zwischen dem Wissen um diese Rechte und ihrer gelebten Umsetzung im Kita-Alltag liegt oft ein gutes Stück Weg.
Denn Kinderrechte entfalten sich nicht von selbst: Es liegt an uns Erwachsenen, sie anzuerkennen, zu respektieren und ihnen im täglichen Handeln Raum zu geben.
Genau hier setzt diese Fortbildung an. Sie macht die UN-Kinderrechtskonvention für den pädagogischen Alltag greifbar und zeigt, wie aus abstrakten Rechten konkretes Handeln wird. Ziel ist, dass Fachkräfte Kinder als eigenständige Trägerinnen und Träger von Rechten wahrnehmen und ihre eigene Rolle darin klarer verstehen – nicht als diejenigen, die Rechte gewähren, sondern als diejenigen, die sie achten und ermöglichen.
Gemeinsam schauen wir auf die Grundlagen der Kinderrechte und ihre vier tragenden Prinzipien: den Vorrang des Kindeswohls, das Recht auf Schutz, auf Förderung und auf Beteiligung. Wir übersetzen diese Prinzipien in den Alltag – vom Essen über die Körperpflege bis zu Regeln und Ritualen – und werfen dabei auch einen ehrlichen Blick auf uns selbst: Wo schränken wir Kinderrechte im Alltag unbewusst ein? Wo geraten Fürsorge und Selbstbestimmung in ein Spannungsfeld? Und wie können wir Kinder altersgerecht darin stärken, ihre eigenen Rechte zu kennen?
Diese Fortbildung hilft Ihnen und Ihrem Team,
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die Kinderrechte und ihre rechtlichen Grundlagen sicher zu verstehen,
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die eigene Haltung zu reflektieren und Macht bewusst wahrzunehmen,
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Schutz, Förderung und Beteiligung im Alltag konkret umzusetzen,
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und Kinderrechte sichtbar in der pädagogischen Arbeit und der Konzeption zu verankern.
Denn Kinderrechte werden dort lebendig, wo Erwachsene sie ernst nehmen – im ganz alltäglichen Miteinander.